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Systemische Arbeit

Matthias Varga von Kibed, "Erfinder" der Systemischen Strukturaufstellungen schreibt: "Wenn ein Mensch ein bestimmtes Verhalten zeigt, sogar wenn er es ganz oft und regelmäßig zeigt, ... (werden wir) es trotztem nicht wie eine Eigenschaft von ihm auffassen, sondern wie etwas, das in ihm unter bestimmten Bedingungen stattfindet, und dass es, wenn die Kontexte in einer geeigneten Weise verändert sind, genauso schlagartig wieder verschwinden kann. Dann, dass es eine weniger Defizit-orientierte sondern Ressourcen-orientierte Betrachtungsfweise ist."

Wenn ein Kind eine bestimmte Art von Schwierigkeit hat, eine Verhaltenauffälligkeit oder eine Krankheit, sehen wir es nicht als das Defizit des Kindes, sondern als das Verhalten, das eher als ein Ausdruck einer Fähigkeit, einer Loyalität oder anderen positiven Eigenschaften verstanden wird. Es wird durch eine noch bessere Lösung ersetzt.
Wesentlich für systemisches Denken ist, dass wir begreifen, wie eng wir miteinander vernetzt sind, wie eng unser individuellen Bewusstsein mit Bewusstsein des Anderen und einer uns umfassenden Bewusstsein zusammenhängt.
Systemische Sicht der Situation hilft uns Zugänge zu bekommen, wie ein Mensch als Teil des Systems sich ändern kann und das System es ihm zulässt, indem sie sich selbst anpasst, um im Gleichgewicht zu bleiben.

Systemische Sicht führt mich aus isolierten analytischen Dekweise, da öffnet sich für mich eine neue Welt von Ideen und Möglichkeiten. In unseren Seminaren und Beratungen haben wir mehr Raum für die unendlichen Ressourcen der Teilnehmer mit vielen Lösungen.

Hier ein Beispiel: Wir sitzen im Stuhlkreis. Für jeden bedeutenden Familienmitglied ein Stuhl gestellt. Wir fragen den Jugendlichen: „Wie würde deine Situation deine Mutter sehen, und deine Geschwister? Was würden dein Opa und dein Vater dazu meinen?“ Die Offenheit ist sofort da, man braucht nichts verstecken. Der Jugendliche ohne pädagogisieren und therateutisieren begreift selbst, was und wie anders laufen sollte. Er erlebt unsere Wertschätzung und wird in seinem Glauben an sich und an den Erfolg gestärkt.
Als systemisch denkende Begleiter fragen wir oft: "Wo waren Sie schon einmal besonders erfolgreich? Was von dem, was Ihnen dort geholfen hat, können Sie jetzt für die heutige Situation nützen? Da wir in unseren Kunden viele Ressourcen und Positives sehen, werden sie vermehrt.

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