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Dank Familienaufstellungen konnten wir oft die Veränderung des Zusammenhaltes in der gestellten Familien beobachten .
Das Familienband ist aus unserer Sicht locker wie nie zuvor geworden. Da stellen wir uns die Frage: Sind die Familien nicht mehr zusammenzuhalten?
Familien verlangen von ihren Mitglieder loyal zu sein. Dieser Anspruch braucht einen starken Zusammenhalt.
Einzelner hat aber die andere Ziele, als Familie. Deswegen kann das Familienleben gefährdet sein.
Familien drängen auf Angleichung, die sollte mittels emotionale Nähe durchgesetzt und belohnt werden.
Individualisierung drängt aber die Verschiedentheit zu tolerieren. Werden die Differenzen zu groß, schlägt die Verschiedenheit in die Entfremdung mit emotionale Distanzierung zu der Familie um .
Die Familie versucht beide Ansprüche auszubalancieren und ist dabei oft überfordert.
Generationsbeziehung, die sich auf Regeln der Gegenseitigkeit und Nähe beruht, erlebt oft die Intimität auf Distanz. Die emotionale Nähe und die Bindung sind nicht ausreichend da, damit man soziale Unterstützung voneinander erwarten kann.
Die Kinder sollen an Rollensicherheit gewinnen und sich von Schuld- oder Rachengefühlen gegenüber den Eltern freimachen. Ökonomische Gründe lockern die Familienbände (Ältere sorgen für sich selbst, Jüngere werden schnell selbständig, werden von der Stadt unterstützt). Kinder verlieren an ökonomischen Wert für ihre Eltern.
Werden die Kinder nur als Kostenfaktor angesehen? Ist Streben nach Wohlstand statt nach Kinder ein Beweis dafür.

Wir freuen uns, wenn Sie zu diesem interessanten Thema auch Ihre Meinung haben. Schreiben Sie uns einfach, wir werden Ihnen gerne antworten.

Liebe Grüße

Ihr Familienzentrum-Team

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